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Wir sind nicht billig sondern preiswert. Überzeugen Sie sich selbst Pfeil nach rechts 030-920 9000

Reifenmontage

Räderwechsel ohne lange Wartezeiten

Rechtzeitig zu jeder Jahreszeit rüsten wir Ihr Fahrzeug um. Ab 7°C Außentemperatur ist der Wechsel empfohlen um ein optimales Gripniveau der Reifen auf der Straße zu gewährleisten.
Sie bringen Ihre Kompletträder mit. Wir wechseln Ihre Räder – ohne lange Wartezeiten.
Wir unterziehen die Bremsanlage, Stoßdämpfer, Felgen und Reifen einem Sichtcheck. Messen die Profiltiefen und prüfen das Reifenalter. Kommen Sie einfach in unsere Werkstatt bzw. vereinbaren telefonisch oder per Mail einen Termin. Sie können gern bei einer Tasse Kaffee auf den Räderwechsel warten.
Sie haben nur Reifen - kein Problem, mit unserer modernen Montage- sowie Auswuchtmaschine können Sie nach Terminvereinbarung auch hier warten. Nach Absprache und gesonderter Zahlung lagern wir auch Ihre Räder ein (begrenzte Lagermöglichkeiten).

Räderwechsel Sommer/Winter

Der Wechsel von Sommer- auf Winterräder wird empfohlen bei einer Außentemperatur von 7°C zu den Zeiten wo das Fahrzeug hauptsächlich genutzt wird. Da wir aber den Temperaturschwankungen unterliegen ist dies nicht immer so schön klar wie wir das gerne hätten. Wir empfehlen den Temperaturtrend im Auge zu behalten und wenn sich die Temperaturen abzeichnen Ober-oder Unterhalb der 7°C Marke zu bleiben die Räder wechseln zu lassen.
Im Volksmund sagt man auch „von O bis O“ (Oktober bis Ostern / Ostern bis Oktober).

Bessere Reifen nach vorne oder hinten ?

Nach neuesten Untersuchungen und Test´s gilt für Aquaplaning und Bremsverhalten das die besseren Reifen auf der Vorderachse Ihre Vorteile haben. Hingegen beim Spurwechsel und der damit verbundenen Fahrstabilität gehören die besseren Reifen auf die Hinterachse. Sowohl bei Front- als auch bei Heckgetriebenen Fahrzeugen.
Die Fahrstabilität verändert sich mit den schlechteren Reifen auf der Hinterachse in ein schwammiges bis hin zum ausbrechen führendes Fahrverhalten (auch bei Fahrzeugen mit ESP). Die daraus resultierende Gefahr schwerer Unfallfolgen lassen somit nach Abwägung aller Vor- und Nachteile nur einen Schluss zu: bessere Reifen auf die Hinterachse.

Breite oder lieber schmale Reifen

Beide Reifen haben Ihre Vorteile, sicherlich ist ein breiterer Reifen optisch die schönere Wahl. Ist er aber auch aus technischer Sicht die bessere Wahl?
Trockene Fahrbahn: Hier hat der breitere Reifen ganz klar die Nase vorn, wie im Motorsport auch gilt um so breiter der Reifen je höher ist das Gripniveau. Mit seiner geringeren Flankenhöhe (welche sich proportional zur Reifenbreite ändert – je breiter der Reifen, je schmaler die Reifenflanke) ist der Reifen von vornherein steifer und hat ein wesentlich besseres Handling. Des weiteren hat er ein besseres Bremsverhalten, je breiter desto kürzer der Bremsweg.
Nasse Fahrbahn: Auch hier ist der breitere Reifen die bessere Wahl, da allerdings mit zunehmender Breite auch mehr Wasser verdrängt werden muss schwimmen diese beim Aquaplaning eher auf und verlieren i hren Grip. Dies ist im Stadtverkehr nicht so spürbar wie bei Autobahnfahrten. Bei starkem Regen oder extrem Nassen Straßen lieber früher den Fuß vom Gas nehmen.
Komfort: Hier dominiert der schmalere Reifen mit seiner geringeren Aufstandsfläche. Je breiter der Reifen je höher werden die Abrollgeräusche und der Rollwiderstand (höherer Kraftstoffverbrauch).
Zusammenfassung: Breitere Reifen bieten die besseren Fahreigenschaften, allerdings mit Einbußen beim Komfort und der Wirtschaftlichkeit. In jedem Fall gilt: Wenn Aquaplaning droht sollte der Fuß eher vom Gas genommen werden

Sägezahnbildung auf der Reifenlauffläche

An den Profilstollenblöcken, der nicht angetriebenen Räder, kommt es beim Fahren zu teilweise hohen Schlupfbewegungen, welche unter Umständen ein sägezahnförmiges Verschleißbild ergeben können. Daraus resultieren höhere Laufgeräusche (erhöhtes Geräuschverhalten) und ein weiterer Punkt ist eine schlechtere Laufruhe. Auch mangelhaft funktionierende oder defekte Stoßdämpfer können zu einer Sägezahnbildung führen.

Eine regelmäßige Kontrolle des Luftdruckes und der Stoßdämpfer wirken vorbeugend. Auch der Wechsel von vorn nach hinten nach ca. 5000-7500km ist hilfreich. Sollte die Sägezahnbildung bereits vorhanden sein können die Räder (bei nicht Laufrichtungsgebundener Bereifung) diagonal getauscht werden. Ist das Sägezahnbild schon zu weit ausgeformt hilft nur der Ersatz der Reifen.

Reifenplatzer während der Fahrt

Wie verhalte ich mich bei einem Reifenplatzer oder einem luftleerem Reifen während der Fahrt?

In jedem Fall ist die Ruhe zu bewahren und schnelle ruckartige Lenkbewegungen zu vermeiden. Auf keinen Fall abrupt oder stark bremsen (nur wenn Verkehrslage dies nötig macht), Warnblinkanlage einschalten und das Fahrzeug an einem möglichst sicherem Standplatz ausrollen lassen. Alle Insassen auf der Fahrbahn abgewandten Seite aussteigen lassen und von der Fahrbahn entfernen. Warnweste anziehen und das Warndreieck 150 Meter hinter dem Fahrzeug aufstellen (bei Kurven vor dem Kurven Eingang). Rad wechseln (Hinweise zum Radwechsel finden Sie in Ihrer Betriebsanleitung des Fahrzeuges) oder Pannenhilfe anfordern.

Auf keinen Fall mit einem luftleeren Reifen weiterfahren, aufgrund der nicht mehr vorhanden Fahrstabilität ist ein kontrolliertes fahren nicht mehr möglich, Unfallgefahr !!!

Reifenerneuerung

Wann muss ich meine Reifen erneuern lassen?

Innerhalb der EU gilt eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6mm. Aus praktischer Sicht empfehlen wir Sommerreifen spätestens bei 3mm (hoher Gripverlust bei nasser oder verschmutzter Fahrbahn) und Winterreifen bei 4mm erneuern zu lassen. Auch überalterte Reifen haben Ihre Tücken, trotz noch gutem Profil gehen über die Jahre die Weichmacher aus der Gummimischung und der Reifen wird zu hart. Somit kann kein guter Grip zur Straße aufgebaut werden, der Bremsweg verlängert sich, Fahrstabilität verringert sich.

Wir empfehlen die Erneuerung der Sommerreifen nach 8 Jahren und der Winterreifen nach 6 Jahren. Generell sollte ein Reifen spätestens nach 10 Jahren erneuert werden da sich die technischen Eigenschaften sehr stark in das Negative verändern können.